Abhängigkeit

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Bei dem Wort Abhängigkeit denken die meisten Menschen als erstes an Drogen, wie Alkohol, Zigaretten oder andere Substanzen die einen Menschen entweder High oder unzurechnungsfähig machen, doch das ist ein Trugschluss. 

Abhängigkeit ist in so vielen Bereichen möglich. Hier ein paar Beispiele: „Internet, Familie, Partner, Job, Glaube, Gurus, Idole (Schauspieler, Musiker…), doch das ist noch nicht alles. Wir Menschen können auch von Zucker, Spiele, Handy, Sex und oder auch von bestimmen Abläufen abhängig werden/sein. Viele Abhängigkeiten die ein Mensch am Anfang entwickelt hat, könnte mit der Zeit, auch zu einer Sucht werden. Habe ich alle Abhängigkeiten im Groben erwischt? Stimmt – NEIN!

Wir können genauso von Gefühlen/Emotionen abhängig werden. Eins der häufigsten, ist Anerkennung sowie Wertschätzung. Auch wenn einige versuchen den Tag positiver zu gestalten, fallen viele zurück, zu ihren alten Mustern. Glaubenssätzen die so tief in ihrem System verankert sind, dass sie „ohne“ nicht mehr leben können. Sie haben das Gefühl sich beweisen zu MÜSSEN. Wenn dieses Gefühl Oberhand nimmt, dann kommt der Drang nach MEHR und mehr, dies bedeutet sehr oft MACHT auszuüben.

Einige Menschen wurden von – in ihrem Leben, nicht gut behandelt und weil sie es als „normal“ abgespeichert haben, da sie dann endlich gesehen, beachtet und manche sogar bemitleidet wurden/werden – vermissen sie genau das und deshalb „suchen“ sie diese Art von Problemen. Vielen ist es nicht einmal bewusst, dass sie sich „wohlfühlen“ in – bei den negativen Gefühlen. 

Wenn ein Problem auf MICH zukommt, bin ich EIN TEIL davon, denn wäre es nicht der Fall, wäre es NICHT mein Problem – oder? Zudem Wissen viele nicht, dass wenn ein Problem auftaucht, im gleichem Augenblick sich auch die Lösung präsentiert. Doch viele richtigen das Augenmerk nur auf das Problem, was teilweise dann auch noch grösser wird, anstatt sich der Lösung zu widmen um das Problem zu neutralisieren.

Vieles was NICHT funktioniert, kann ein Segen sein. Denn wer weiss schon welchen Weg ICH dann gegangen wäre und welche Erlebnisse mir dadurch erspart geblieben sind.

Dann gibt es noch die Co-Abhängigkeiten, die einem Beteiligten wirklich qualvolle Zeiten bereiten kann. Viele Betroffene wollen helfen. Sie wollen die vermeintliche Krankheit, Sucht oder was auch immer, verbergen. Sie wollen alles Mögliche tun, damit der „Kranke“ schnell wieder genesen wird. Doch dabei verlieren sie sich oft selbst und weil sie sich selten jemanden anvertrauen, stürzen auch sie ab. Dieses „HELFEN“, das gebraucht werden in diesem Kontext ist nicht zu unterschätzen. Typische Co-Abhängigkeiten sind: „Alkoholsucht, Gewalt, Partnerschaft – Liebe und einiges mehr. Ein Co-Abhängiger befindet sich in einem zermürbenden Wechselbad aus Schuld und Scham, Liebe und Hoffnung, sowie Enttäuschung, Wut und Abscheu. Diesem Menschen muss genauso geholfen werden, wie dem „Krankem“ selbst. (Krank steht als Platzhalter für einen Menschen der sein LEBEN nicht eingeständig mehr in seiner Hand hat.) 

Heute mal anderes wichtiges Thema um DEINE Synapsen in Bewegung zu bringen (halten). DANKE und hab einen tolles Wochenende. In LIEBE, Deine Sam. 

Veröffentlicht von Redaktion

Alles was es über MICH zu Wissen benötigt, steht in meinen Blog-Artikeln.

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