Nebel

Seit ich in der Schweiz lebe, sehe ich den Nebel wie auf den Bildern, mit anderen Augen. Es gibt Tage, das ist der Nebel nur ein Schleier und wenn dann die Sonne durchkommt, strahlen die Wiesen und Blumen, die vom Morgentau bedeckt sind, wie ein Diamantenfeld. Doch es gibt auch Tage, wo die Sonne keine Chance bekommt, da der Nebel zu dicht ist und wenn er sich dann doch verzieht, bleibt es mehr grau in grau.

Bei dem Wort „Nebel“ gibt es jedoch noch viele andere Sichtweisen.

Viele Süchtige, egal welcher Art, sind von einer Art Nebel umgeben. Sie erkennen nichts anderes und finden sehr oft allein, aus dem Dickicht nicht mehr raus.

Viele Raucher (ich eingeschlossen) vernebeln sich SELBST die klare Sicht. Meine persönliche dumme Erklärung ist, dass ich schon genug sehe und gar nicht möchte, richtig klar zu sehen. Wie Du siehst, finden Süchtige skurrile Rechtfertigungen.

Alkoholiker und andere Liebhaber von speziellen Substanzen, vernebeln ihre Sinne, da sie mit der Außenwelt nicht klarkommen.

Auch in der Nachrichten-, sowie TV-Branche ist viel Nebel vorhanden. Denn eine Halbwahrheit ist eben nur zur Hälfte war und somit kann sich der Nebel in vielerlei Hinsichten eben nicht verziehen… sich lichten.

Nebel existiert überall!

Ob in unseren Gedanken, den Worten die wir oft aussprechen und oder in Taten. Je reiner der Mensch dahinter ist, je mehr dieser sich SELBST annimmt, desto besser kann der Schleier fallen. UND manchmal benötigt es eben einen anderen Menschen, der den gleichen Schleier, ähnliche Fragmente des Nebels erkennt, um einen anderen Menschen hilfreich die Hand entgegenzustrecken um ihn hinauszubegleiten. Damit das SELBST endlich strahlen und sich SELBST erkennen kann.

WIR dürfen auch den Menschen die sich viele Jahre im Nebel aufhielten unter-stützen. Für viele von ihnen wird es sehr schwer zu ertragen sein, dass sie alles, oder sehr vieles durch den Nebel NICHT ganz klar erkannten und ihnen wichtige Puzzlestücke fehlten. Es werden einige darunter sein, die damit schwer zu kämpfen haben… doch WIR, die den Nebel, die Dunkelheit schon länger kennen, können LEUCHTEN. Mehr braucht es nicht. Es braucht nur Verständnis, eine helfende Hand, offene Ohren, ein Lächeln und der Rest ist Magie. Die eine Seele wird erkennen, was der anderen Seele behilflich ist. Passen die Schwingungen, dann reicht das besagte vollkommen aus.

Meine Gedanken zum Wort „Nebel“. In Liebe und Dankbarkeit, Deine Sam. Hab eine fantastischen Wochenende.

Veröffentlicht von Redaktion

Alles was es über MICH zu Wissen benötigt, steht in meinen Blog-Artikeln.

4 Kommentare zu „Nebel

  1. Hallo libe Sam
    Ich habe es heute genossen, vom Nebel umhüllt zu sein. Keine Fernsicht. Den „gedämpfter“ Motorlärm der nichtmehr sichtbaren Strasse. Einfach sein….keine Weitsicht…… gemütlich ins knisternde Feuer schauend.
    Ich wünsche Dir einen wunderschöner Abend.
    Alles Liebe
    Anda
    (kiss)

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  2. Ich denke da etwas anders, denn Nebel kann auch nützlich sein. Ich empfinde Nebel als Schutzhülle. Der Nebel umhüllt mich wenn ich ihn brauche. Manchmal brauche ich ihn als Schutz um nicht etwas zu sehen für das ich noch nicht bereit bin. Er umhüllt mich wenn ich Zeit mit mir alleine brauche. Dann kann ich alles andere ausblenden und mich ganz auf mich konzentrieren.

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